Twin-crystal of chrysoberyl
Twin-crystal of chrysoberyl
Spinel crystal in dolomite marble, Burma
Spinel crystal in dolomite marble, Burma
Stress fissure («sun spangle») in baltic amber
Stress fissure («sun spangle») in baltic amber
Inclusions of anatase crystal and rutile fibres in rock crystal from Brazil
Inclusions of anatase crystal and rutile fibres in rock crystal from Brazil
Inclusions of rock crystal and rutile needles in quartz, Brazil, polarised light
Inclusions of rock crystal and rutile needles in quartz, Brazil, polarised light
Fire opal, Mexico
Fire opal, Mexico
Structure in a healing fissure in topaz from Brazil
Structure in a healing fissure in topaz from Brazil
Fluid inclusions containing mica and quartz, in aquamarine from Pakistan
Fluid inclusions containing mica and quartz, in aquamarine from Pakistan
 
 

Die Gemmologie – Aristokratin der Naturwissenschaften

Auch wenn es dem Menschen gelungen ist, in die Geheimnisse des Lebens der Tiere und Pflanzen einzudringen, bewahren die Edelsteine ein Geheimnis, das Erstaunen und tiefen Respekt hervorruft.

Die Vollkommenheit derbezaubernden Erzeugnisse des Mineralreiches – hervorgebracht vor Jahrmillionen durch die Natur – ist faszinierend. Bereits in prähistorischer Zeit wurden farbige Kiesel gesammelt. Die Flüsse haben sie während langer Zeitausgehoben und abgeschliffen bis sie dann an die Ufer der Meere geschwemmt wurden.

Offenbar haben sich zuerst die Männer mit diesen wertvollen Kleinodien geschmückt, um die Aufmerksamkeit ihrer Umworbenen auf sich zu lenken. Später erst wurden sie zu den edelsten Merkmalen weiblicher Anmut. Die Vielfalt der seltenen und wertvollen Steine regte seit der Antike den Menschen an, deren Geheimnisse zu lüften und in ihre Wunder einzudringen. Seither sind die Erkenntnisse immer erweitert worden. Eine neue Wissenschaft, aus der Mineralogie gewachsen, mehrere Disziplinen der Naturwissenschaften sowie der Kunstgeschichtein sich vereinend, entwickelte sich und wurde in den Adelsstand erhoben: die Gemmologie.